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Fotoausstellung von Sidney Gromnica im Kloster Drübeck

 

 


Sidney Gromnica, der seit vielen Jahren mit dem Verein der Freunde und Förderer des Klosters Drübeck eng verbunden ist, lud Ende Juli zur Eröffnung einer besonderen Fotoausstellung ein, seine "Sichtweisen". Seit vielen Jahren beschäftigt sich Gromnica mit visuellen Medien und hat aus digitalem Fotorohmaterial mittels besonderer Bearbeitungstechniken eigene Kunstwerke kreiert.
Nun gibt es mit dem Programm Photoshop bereits ein ultimatives und in sich äußerst komplexes Hilfsmittel, um auch aus mittelmäßigen Fotos noch ansprechende Ergebnisse zu zeitigen. Gromnica geht einen anderen Weg. Wie seine Frau Helga einmal bemerkte, sei das Rohmaterial "digitales Foto" für ihn eben wirklich nur Rohmaterial, um es zu verändern, künstlerisch zu interpretieren und es muss kein unbedingt perfektes, scharfes Foto sein. Er brauche nicht einmal eine hochwertige Kamera.

 

Sidney Gromnica bei der Einführung Erläuterung der einzelnen Arbeitsschritte


Gromnica destilliert gleichsam verschiedene Ebenen des Fotos, fügt sie auch schon mal in andere Programme, setzt diverse Filter ein und macht dann eine Überlagerung dieser Einzelteile, die ein in sich schlüssiges Ergebnis bringt. Dieses nun hat oft mit dem Ausgangsmaterial soviel zu tun, wie die Traube und der Wein. Wirklich meisterhafte Kompositionen mit romantischem Flair und der Optik, als hätte hier ein Grafiker gewirkt, sind entstanden. Dass so eine Bearbeitung schon mal mit Zwischenpausen einen Tag lang dauert, ist der Preis für die Experimentierfreudigkeit und die Suche nach einem Ergebnis mit besonderer Aura. Dies - und natürlich auch das große Format der Bilder - ist wohl auch der Grund, dass nur 28 Bilder ausgestellt werden. Motive findet der Bildkünstler in der Goslarer Altstadt, alten Kirchen und Klöstern (natürlich auch in Drübeck) und in Berlin.
Zudem standen die Bilder in ihrer gehängten Abfolge in inneren Zusammenhängen, die jeder Betrachter aber selbst ergründen und verknüpfen konnte, eben um eigene Sichtweisen zu finden.

 

 
  Der Künstler mit Ehefrau Helga

 

 


Bericht und Fotos: Wolfgang Schilling

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