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"Heimliche Herrscherinnen" - Grüner Salon zu Gast in Halberstadt

 

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"Für die Akademie ist ein wesentlicher Aspekt die freundliche Haltung der Stifte gegenüber den Juden, die sich in der Ansiedlungspolitik zeigte und in der Bereitschaft auch tatsächlich Schutz für Leib und Leben zu gewähren."

Jutta Dick, Direktorin der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt

 

  Vortrag Jutta Dick
  Beim Vortrag Jutta Dick

 

Zum Auftakt der diesjährigen Domfestspiele hatte die Moses-Mendelssohn-Akademie in Halberstadt am 31.Mai 2012 den  „Grünen Salon“  des Klosters Drübeck eingeladen. 

 

Die Presse schreibt unter der Schlagzeile

 

"Gelungener Auftakt für die diesjährigen Domfestspiele in der Kreisstadt" :

 

"Gestaltet wurde die sehr gut besuchte Veranstaltung von Helga und Sidney Gromnica, Gertraut Schneyer, Gisela Schneider und Matthias Schmidt. Auf Einladung der Moses-Mendelssohn-Akademie stellten die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer Kloster Drübeck (GFF Kloster Drübeck) im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Grüner Salon" die drei bedeutendsten Frauenstifte vor.

Gandersheim, Quedlinburg und Essen wurden von Verwandten des ottonischen Herrschergeschlechts geleitet und entwickelten sich zu "Zentren ottonischer Herrschaftsbildung und -repräsentation" (Ute Küppers-Braun), wie die Referenten, unterstützt von eindrucksvollem Bildmaterial, darlegten. Frauen, wie Mathilde, die erste Äbtissin von Quedlinburg, eine Schwester Otto II., oder die Essener Äbtissin Mathilde, eine Enkelin Otto des Großen, sind Beispiele für die starken Frauen jener Zeit. Ihre Namen stehen wie Adelheid von Burgund, die zweite Frau Ottos des Großen, und die byzantinische Prinzessin Theophanu, die Gemahlin Ottos II. für Selbst- und Machtbewusstsein sowie kluge Politikgestaltung. Ihnen sind Kunst-Stiftungen und bedeutende Bauten zu danken. Hrotsvit von Gandersheim ist die erste deutsche Dichterin.

Möglich war den Äbtissinnen diese Partizipation an der Macht durch ihre Herkunft aus dem Hochadel, durch ihre umfassende Bildung und nicht zuletzt durch den Status des Stiftes, so die Referenten.

Ebenso facettenreich wie die literarischen Ausführungen war die musikalische Umrahmung des Abends durch Sabine Reinhardt. Die Erfurterin hat sich intensiv mit der authentischen Musik des Mittelalters, einschließlich mit den für die Zeit charakteristischen Instrumente beschäftigt. Sabine Reinhardt sang auf lateinisch, galizisch und mittelhochdeutsch, unter anderem Kompositionen von Hildegard von Bingen, und begleitete sich auf der keltischen Harfe, der Laute, der Gemshornflöte und dem Glockenspiel. Mit herzlichem Beifall dankten die Anwesenden für den Abend, der ein Plädoyer dafür war, die Geschichte des Mittelalters, und vor allem die Leistungen der Frauen in jener Epoche, in einem neuen Licht zu sehen."

(Renate Petrahn, "Volksstimme" vom 2.Juni 2012)

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  Sabine Reinhard Beim Vortrag in der Klaus-Synagoge

 

Insgesamt erhielten dann auch diejenigen, die in Drübeck nicht dabei sein konnten, zum Auftakt der Halberstädter Domfestspiele die Gelegenheit, diese Veranstaltung hier noch einmal zu erleben.

 

(Fotos: Uwe Kraus)

 

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