Jahreshauptversammlung GFF Kloster Drübeck 2021

 

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Die diesjährige Jahreshauptversammlung stand im Schatten der Auflagen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte. Alles andere als einfach war es für alle Betroffenen, diese Zeit erst einmal nur zu überstehen.

Die Sitzung wurde von Sidney Gromnica, dem ersten Vorsitzenden eröffnet, der sicherstellte, dass formal alles in Ordnung war. Dann konnte es losgehen: Zunächst erfolgte der Jahresbericht, der sich mit den Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr und den sich daraus ergebenden Aspekte in diesem Jahr beschäftigte. Im Vordergrund stand dabei der Auftritt des "Grünen Salons" im Internet.

Danach wurde von der Kassiererin Renate Eitz Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres erläutert. Der Bericht der Kassenprüfer ergab keine Beanstandungen, so dass der Vorstand dann einstimmig entlastet wurde.

Dann wurde der Haushaltsplan 2022 vorgestellt und nach einer Aussprache einstimmig beschlossen.

 

Der erste Vorsitzende berichtete anschließend von einem Projekt mit Herrn Alexander Grychtolik (Architekt, Musiker):

Das Land Sachsen-Anhalt hat eine 100%ige Fördermöglichkeit für das Vorantreiben der Digitalisierung im Land geschaffen. Dieses Programm läuft über 2 Jahre. Herr Grychtolik hat mit Hilfe dieses Programms schon einige Projekte realisiert. Er gestaltet mit seinem Team 3-D-Animationen z. B. in Kirchen und macht „unsichtbares sichtbar“. Er zeigt z. B., wie hat diese Kirche architektonisch im Mittelalter ausgesehen oder zeigt für den Besucher nicht sichtbare Räume wie z. B. einen Kirchendachboden, den Glockenturm oder ähnliches. Dies stellte er bereits in einer Runde mit der Zentrumskonferenz im Kloster Drübeck vor, welche auf großen Anklang stieß.
Die Beantragung der Fördermittel kann bei diesem Projekt nur durch einen gemeinnützigen Verein oder eine Stiftung erfolgen. Die GFF Kloster Drübeck erkärte sich mit einstimmigem Beschluss bereit, die Fördermittel zu beantragen.

 

Der Leiter des Wirtschaftsbetriebes Kloster Drübeck, Herr Purucker, berichtete abschließend von den Aktivitäten im Kloster Drübeck:

Nach umfangreichen Hydrologischen Untersuchungen des Instituts für Diagnostik und Konservierung wurde der Kreuzgang geöffnet und die Drainage verbessert um die Feuchtigkeit von den Mauern fernzuhalten. Gute Ergebnisse waren gleich zu sehen.
Der Mühlgraben mit neuer Terrasse am Gärtnerhaus und Gestaltung des Bachlaufs mit Barfußpfad konnte dank umfangreicher LEADER-Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt, den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds realisiert werden.

Auch der Beherbungsbetrieb des Klosters hatte und hat unter Corona zu leiden:
Seit Wiedereröffnung von Café und Beherbergungsbetrieb im Juni/Juli diesen Jahres hat die Tagungsstätte mit ziemlichen Personalmangel zu kämpfen. Es fehlen Aushilfskräfte im Bereich Service, Hauswirtschaft und Küche. Leider konnten die Minijobber während des Lockdowns nicht weiter beschäftigt werden und viele von Ihnen haben sich in dieser Zeit andere Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht, so dass sie jetzt nicht wieder zurückkommen. Aber diese Entwicklung ist Beispielhaft für die ganze Branche.

Das Kloster Drübeck ist allerdings sehr gut ausgebucht. Im September liegt die Auslastung bei beinahe 90%.

Als mit diesen Erläuterungen die Sitzung beendet wurde, hatten alle Anwesenden das Gefühl, dass es nun wieder endlich ohne die Lockdown-Bremse weitergehen kann!