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Fasziniert

 

 

Grüner Salon im Sommer - nur für starke Nerven

 

 

 

An diesem Tag waren starke Nerven gefragt: Eine Witterung, die bei Vielen heftige Anspannung hervorrief – manchmal war eine Explosion gerade noch um Haaresbreite vermeidbar.

Hinzu kamen falsche Reservierungen und technische Pannen: Bis zum Schluss verstanden der Computer und Beamer sich nicht und wechselten ständig die Auflösung der Bilder. Auch der rasche Rückgriff auf ein bewährtes Teil brachte nicht die echte Frohung - dies gab nämlich seinen Geist auf. Die notwendige Mikroprobe musste unter Zeitdruck ausfallen. Die Vortragenden mussten also das Letzte an akustischer Stärke hergeben, was ihnen zur Verfügung stand.

Zudem stand auch noch die Innenseite des Flyers auf dem Kopf ...

 

Stark gefordert: Der "Grüne Salon" Am Computer: Ein Hauch von Verzweiflung

 

Pleiten, Pech und Pannen summierten sich an diesem Tag zu einer denkwürdigen Höchstleistung.

Dem toleranten Publikum und der spannenden Thematik war es zu verdanken, dass man auch diese Veranstaltung wieder als gelungen bezeichnen konnte. Nicht zuletzt die einfühlsam ausgesuchte musikalische Untermalung von BarbaraToppel (Flöte) und Karsten Krüger (Piano) konnte die Stimmung aufrecht erhalten.

 

Einfühlsam gespielt: Barbara Toppel und Karsten Krüger Glücklich geschafft: Ende gut - Alles gut

 

So konnten die Gäste am Schluss einen interessanten Eindruck von einem Mann gewinnen, der "viel mehr als nur die Gärten von Wörlitz" geschaffen hat:

Denn er war schon ein außergewöhnlicher Mann - Leopold III. von Anhalt-Dessau.
In einer Zeit, die geprägt ist von militärischen Auseinandersetzungen, zieht er sich aus dem Kriegsgeschehen zurück - um sein Land und damit auch seine Leute zu fördern und zu unterstützen.
Er musste stattliche Ausgleichszahlungen leisten und scheute sich nicht, dafür sein persönliches Vermögen einsetzen. Aber das war es ihm wert. Anstatt das Land durch Kriege zu ruinieren und viele seiner Untertanen an den Bettelstab zu bringen, verzichtete er darauf “Geschichte zu schreiben” und in die militärischen Annalen einzugehen.

Sichtlich beeindruckt von der Leistung dieses "friedlichen Fürsten" verließen die Besucher am Ende der Präsentation den Adelbrin-Saal.


Fotos: Bernd Schubert

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