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Fasziniert

 

 

GFF bei der Eröffnung des "Harzer Klostersommers"

 

klostersommer   woeltingerode
    Kloster Wöltingerode

 

GFF Kloster Drübeck bei der Eröffnung dabei

 

Zum zweiten Mal wurde der "Harzer Klostersommer" mit einem kleinen Klostermahl eröffnet. Im vorigen Jahr war das Kloster Drübeck das erste im Reigen der vier Klöster, die sich zum gemeinsamen Auftritt zusammengefunden haben. Diesmal war das Kloster Wöltingerode in der Nähe von Vienenburg an der Reihe. Auch die GFF Kloster Drübeck war dazu eingeladen.

Die Andacht in der Klosterkirche St. Maria Himmelfahrt hielt Pfr. Christoph Carstens vom Kloster Drübeck ab. Stilgerecht begleitete der Solist des Göttinger Barockochesters, Martin Fliege, auf der Viola da gamba mit Stücken von Diego Ortiz den Gottesdienst. Darauf begab man sich in das Kaminzimmer im Konventsgebäude des Klosters Wöltingerode.

 

 

carstens   fliege
Pfr. Christoph Carstens
  Martin Fliege, Viola da Gamba

 

Zunächst gab es Grußworte, unter anderem vom Vorsizenden des Harzer Klostersommers, Prof. Dr. Reinhard Roseneck, und dem neuen Präsidenten der Niedersächsischen Klosterkammer, Hans-Christian Biallas. Von allen Rednern wurde darauf hingewisen, dass sich die mittelalterlichen Klostergebäude zwar hervorragend als Rahmen eigneten, die eigentlichen Impulse müssten aber von den Menschen innerhalb ihrer Mauern ausgehen.

 

biallas roseneck  
Hans-Christian Biallas Prof. Reinhard Roseneck  

 

Dass Spiritualität und wirtschaftliches Handeln durchaus kein Widerspruch sein müssen, machte anschließend Anselm Bilgri, der ehemalige Cellerar der Abtei St. Bonifaz in München und Andechs klar: "Ora et Labora" - Bete und arbeite! - dieser Wahlspruch klösterlicher Gemeinschaften, die sich deutlich vom Bettelmönchtum unterscheiden wollten, war der Titel seines Festvortrags. Balance von Arbeit und Leben war das eigentliche Credo dieser Klöster, zusammengehalten von der Regel des Benedikt von Nursia, die jahrhunderte lang das gemeinsame Leben der Mönche im Orden gestaltete.

Insgesamt kann man die Veranstaltung als gelungenen und interessanten Auftakt für den diesjährigen Harzer Klostersommer betrachten.

 

 

(Fotos Sidney Gromnica, Archiv)

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